Wenn eine Beziehung endet, ist nicht alles einfach vorbei!
Ich bin Heike Klopsch, Coachin für Liebeskummer, Trennung und wiederkehrende Beziehungsmuster – und Herzkümmerin aus Überzeugung. Ich begleite Menschen dabei, zu verstehen, was in ihnen geschieht, wenn Beziehungen enden – und wieder Halt in sich zu finden.
Dabei geht es nicht darum, schnell „drüber hinwegzukommen“, sondern darum, zu verstehen, was gerade passiert – und was dahintersteht.
Mit der Herzkümmerei habe ich einen Raum geschaffen für Menschen, die nicht einfach „drüber hinwegkommen“ wollen, sondern verstehen möchten, was in ihnen geschieht und was daraus entstehen kann.
In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit den psychologischen Hintergründen von Beziehungen – mit Bindungsmustern, Trennungserfahrungen und den Fragen, die entstehen, wenn Liebe sich verändert.
Neben meiner langjährigen Tätigkeit als Bildungsmanagerin an Hochschulen habe ich bereits viele Jahre als Karriere-Coach gearbeitet. Das passte nach außen gut zusammen: berufliche Entwicklung, klare Ziele, nächste Schritte. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass es jenseits dieser klar konturierten Fragestellungen oft um etwas anderes ging – etwas, das sich im Gespräch zeigte, aber selten direkt benannt wurde.
Eine Begegnung wurde schließlich zu meinem persönlichen Kipppunkt: Eine Klientin kam zu mir, weil sie sich beruflich neu orientieren wollte. Im Verlauf des Coachings brach sie in Tränen aus und erzählte von einer Trennung, die sie völlig aus der Bahn geworfen hatte.
In diesem Moment hat sich etwas in mir verschoben.
Mir wurde klar, dass es selten nur um die „offensichtlichen“ Fragen geht, mit denen Menschen kommen. Oft liegen darunter Schmerz, Verunsicherung – und dieses belastende Gefühl, sich selbst abhandengekommen zu sein.
Und genau dort hat sich mein Blick verändert. Plötzlich ging es nicht mehr um Karriereschritte, sondern um etwas viel Grundlegenderes: Wie kann ich Halt finden, wenn alles ins Wanken gerät?
Als ich begann, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich etwas gezögert. Liebeskummer klang so banal und ich wollte nicht diejenige sein, die mit ein paar aufmunternden Tipps versucht, etwas zu glätten, das sich nicht glätten lässt.
Mit der Zeit wurde mir jedoch immer deutlicher, wie vielschichtig Liebeskummer ist, wie komplex die Themen, die dahinter liegen. Es geht nicht nur um das Ende einer Beziehung, es geht um viel mehr: Um den Verlust von Identität, Selbstwert und Zukunftsvorstellungen. „Wer bin ich ohne den anderen? Wer war ich einmal und wer möchte ich zukünftig sein?“ Diese Fragen stehen häufig im Kern der Coachingarbeit.
Gleichzeitig liegt in diesem Schmerz – so widersprüchlich es klingt – auch eine Bewegung. Ein Prozess, in dem sich etwas neu ordnen kann, wenn man bereit ist, genauer hinzusehen.
Für mich wurde deshalb schnell klar, dass meine Arbeit nicht darin besteht, Schmerz zu verkürzen oder Lösungen anzubieten, die schnell greifen. Im Coaching geht es darum, zu verstehen, was gerade passiert – und was dahintersteht.
Denn mich interessiert genau dieser Moment, in dem etwas ins Wanken gerät – weil dort oft die eigentliche Veränderung beginnt.
In meiner Arbeit begegne ich Menschen an einem Punkt, an dem vertraute Sicherheiten weggebrochen sind. Was nach außen wie Liebeskummer erscheint, ist innerlich oft ein vielschichtiger Prozess, in dem alte Bindungserfahrungen, unbewusste Beziehungsmuster und tief verankerte Glaubenssätze spürbar werden.
Viele beschreiben das Gefühl, dass es um mehr geht als um das Ende einer Beziehung – dass sich etwas wiederholt oder dass Fragen auftauchen, die schon länger im Raum stehen.
Und oft zeigt sich das in einem Satz, der schlicht klingt, aber eine große Kraft hat: „So kann es nicht weitergehen.“ An diesem Punkt beginnt Veränderung.
Die Herzkümmerei ist ein Raum, in dem es nicht darum geht, Gefühle loszuwerden oder möglichst schnell wieder „zu funktionieren“. Es ist ein „Zwischenraum“, ein geschützter Ort, an dem ich Menschen dabei begleite, innere Zusammenhänge zu erkennen, sich selbst differenzierter zu betrachten und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Meine Arbeitsweise ist dabei klar strukturiert und zugleich feinfühlig. Ich verbinde psychologisches Wissen mit Erfahrung, Intuition und einem genauen Blick für Beziehungsmuster und orientiere mich an dem, was im jeweiligen Moment hilfreich ist – getragen von Erfahrung und einem gewachsenen Verständnis für die Dynamiken von Beziehungen.
Was mir wichtig ist: Niemand muss hier etwas „hinter sich lassen“, um weitergehen zu dürfen. Schmerz, Ambivalenz und Zweifel gehören dazu und sind keine Hindernisse, sondern Teil des Weges. Es geht um Verständnis statt Verdrängung, um Selbstmitgefühl statt Selbstoptimierung und darum, sich selbst wieder als verlässlichen Bezugspunkt zu erleben.
Mit der Herzkümmerei richte ich mich an Menschen, die nicht nur eine Krise bewältigen wollen, sondern bereit sind, sich selbst wirklich kennenzulernen.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest und das Gefühl hast, dass es so wie bisher nicht weitergeht, dann begleite ich dich gern auf deinem Weg.
Ich freue mich, von dir zu hören.
Die Herzkümmerei ist eine sehr engagierte Teilselbstständigkeit neben meiner langjährigen Tätigkeit als stellvertretende Leitung am Campus Weiterbildung der HAW Hamburg. Diese Verbindung ist mir wichtig. Sie steht für Professionalität, wissenschaftliche Fundierung und kontinuierliche Weiterentwicklung.
Die Basis meiner Arbeit ist eine umfassende, DCV-zertifizierte Ausbildung als Systemische Coachin und Prozessbegleiterin. Darauf aufbauend bilde ich mich kontinuierlich weiter – mit Engagement, Neugier und einem tiefen Interesse für psychologische Prozesse und Beziehungsthemen.
Diese Qualifikationen bilden die fachliche Grundlage meiner Arbeit. Entscheidend ist jedoch, wie ich sie einsetze: mit einem klaren Blick für Zusammenhänge und einem feinen Gespür für das, was Menschen in Umbruchphasen wirklich brauchen.
Einige ausgewählte Schwerpunkte meiner fachlichen Entwicklung:
Systemische Grundlagen & Coaching
Beziehung, Therapie & Bindung
Psychologie & Methodenkompetenz
Kommunikation & Persönlichkeitsentwicklung
